SCHULE

BuchabbildungIch bin 14 Jahre alt und gehe in die 8. Klasse des Gymnasiums. Mit einigen meiner Lehrer stehe ich ein bisschen auf Kriegsfuß. Die glauben, ich bin zu faul, zu vorlaut und viel zu oft mit meinen Gedanken nicht beim Unterricht. Aber wie soll ich das, wo es doch so viel in meinem Leben gibt, worüber ich nachdenken muss. Und sowieso, wenn ich aufpasse, dann will ich auch was zum Unterricht sagen und das passt den Lehrern dann meistens auch wieder nicht.
Schule ist schon eine merkwürdige Einrichtung. Ich gehe aber trotzdem gerne hin, weil ich dort meine Freunde treffen kann. Social Life spielt sich eben erstmal dort ab.

Lieblingslehrer: VanGogh, Kunst und Vater von Freundin Greetje
Stress-Lehrer: Sägebrecht, Klassen- und Deutschlehrer

Das halten meine Lehrer von mir:
Birkenstock: „Kiki, ich weiß Ehrlichkeit zu schätzen, aber pass in Zukunft besser im Unterricht auf!“
Sägebrecht: „Danke, Kiki, ehe der Dichter aus dem Grabe auffährt und uns angesichts deines Gestammels heimsucht, macht Daphne besser weiter.“

Und das meint meine Freundin Mona zu dem Thema: „Du bist einfach kein Lehrertyp, Kiki. Wir mögen es, dass du so spontan und kreativ bist. Auf eine zugegeben oft ungewöhnliche Art. Aber ich glaube, was wir lustig finden, ist den Lehrern eher unheimlich. Du passt nicht in ihr Schema, das verwirrt sie.“

 

FREUNDINNEN

BuchabbildungMeine Freundinnen sind die Mädchen vom Club der Pepperdollies. Das heißt so viel wie scharfe Weiber. Nein, das hat nichts mit Sex zutun sondern mit unseren scharfen Zungen. Wir lassen uns nämlich nicht von blöden Kerlen dumm anquatschen, sondern sind selbstbewusst und schlagfertig. Außerdem stehen wir für einander ein und das ist ganz wichtig.
„Wir sind alle genial... schließlich sind wir die coolste Mädchenclique des Universums! Na ja, jedenfalls unserer Schule!“
Als ich ziemlich viel Stress mit meinem ersten Freund Meik hatte, waren Franzi, Mona, Lea und Greetje oft meine Tröster. Mona hat die meiste Erfahrung mit Jungs und Franzi ist eine unersetzliche Beziehungsberaterin. Wer einmal auf ihrer Psychoanalytiker Couch gelegen hat, der sieht die Welt und das Leben mit anderen Augen. Na ja, ich versuche es halt. Geht nur nicht immer. Manchmal hat sie aber auch sehr absurde Ideen, wie zum Beispiel ein Dinner im Dunkeln mit meiner neuen großen Liebe Benni... . Voll chaotisch!

Das halten meine Freundinnen von mir:
Franzi: „So, du bist auf der Überholspur und dann noch auf der Achterbahn? Na, dann sieh mal zu, dass du bei deinem Tempo nicht entgleist!“
Mona: „Komm, Kiki, cool down!“
Franzi: „Entschuldige, Kiki, du solltest zum Comedy-Kanal gehen. Du bist einfach saukomisch!“
Lea: „Aber nur Leute wie Kiki, die im Kopf ein bisschen anders ticken, kommen auf neue Ideen.“
Franzi: „Auch wenn deine Noten nicht die besten sind, ich glaube, dass du später im Leben etwas echt Geniales machen wirst!“
Greetje: „Du hast deine Herz am rechte Fleck.“

 

FREUND

BuchabbildungMein Freund heißt Benni und er ist der coolste Typ des Universums! Behaupte ich jetzt mal so. Wir engagieren uns gemeinsam für den Tierschutz und wir sind beide in der FilmAG unserer Schule.
Er ist so ein toller Junger und ich kann es gar nicht fassen, dass er mir, Kiki Siebert, einer anerkannten Katastrophenfrau, eine Hauptrolle in seinem Leben geben will. Das muss wirklich Liebe sein!
Und das fühlt sich gut an, weil ich nämlich meinem ersten Freund Meik den Laufpass gegeben habe. Das tat schon ziemlich weh, aber es musste sein.

Das halten meine Freunde von mir:
Meik (Exfreund): „Lass mich bloß mit deinen Katastrophen in Ruhe, Kiki. Kein Mensch hat verlangt, dass du dich auf der Party zum Affen machst. Ich habe nicht gewusst, dass ich ´ne Irre zur Freundin habe!“
Benni: „Du weißt schon, Kiki, dass du mir nicht so leicht entkommst? Bin gespannt, was für eine Katastrophe du dir als nächstes einfallen lässt, um mich loszuwerden.

Kiki über Zickenzoff, Krisen und Träume